3 Königsteins – 3 Tage in der Oberpfalz

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Am Freitag, den 22. Oktober 2021 war die Freude beim „Ratschabend“ im Königsteiner Hof sehr groß. Hatte man sich doch seit langer Zeit nicht zum „Dreikönigstreffen“ treffen können! So gab es viel zu berichten aus den drei Königsteins. Hans Koch erinnerte in liebenswürdiger Weise an unseren kürzlich verstorbenen Freund Karl Flamme, zu dessen Gedenken sich alle erhoben. Auch der Nachfolger im Amt des Bürgermeisters Bernhard Köller kam nach der Marktratssitzung zu unserem ersten Treffen. Der Abend dauerte etwas länger – einfach weil es so viel zu berichten und erzählen gab. Erster Stadtrat Jörg Pöschl übergab den Königsteinern aus der Oberpfalz und Sachsen jeweils einen Bembel mit den Wappen der drei Königsteins.

Der „Steinstadel“ wurde von uns von Hans Koch am Samstagvormittag präsentiert. Es handelt sich hier um ehemalige alte Steinscheuern, die sehr aufwändig restauriert wurden und nun als Vereins- und Veranstaltungsräume einer Mehrfachnutzung dienen. Gerne wird hier auch standesamtlich geheiratet, wie Hans Koch berichtet. Wir waren aller sehr begeistert von der aufwändigen mit alles technischen Raffinessen ausgestatten neuen-alten Scheune.

Eine Busfahrt durch das Lauterbachtal mit dem Ziel „Fledermaus-Haus“ in Hohenburg. Es ist die letzte Wochenstube der „Großen Hufeisennase“ in ganz Deutschland. Seit ihrer Entdeckung im Jahr 1992 in Hohenburg im Lauterachtal wird sie streng geschützt, damit die hoch bedrohten Fledermäuse überleben. Wir waren sehr beeindruckt von diesem hochinteressanten Projekt. Weitere Informationen können hier: nachgelesen werden.

Anschließend haben wir den „Siegerkuchen der bayrischen Landfrauen“ im Café und Restaurant Hammermühle im Ober-Ramstadt gegessen.

Der Samstag klang aus im „Wilden Mann“ mit netten Gesprächen und kleinen musikalischen Vorträgen aus den Reihen der Königsteiner Groß-Familie.

Die wunderschön gelegenen Gaststätte und Café „Ossingerblick“ in Lunkenreuth war am Sonntag, den 24. Oktober unser Ziel einer ca. einstündigen Wanderung. Dort gab es einen zünftigen Weißwurstfrühschoppen! Punkt 12 Uhr beendete unser Freund Hans Koch offiziell das 3-Königstreffen in der Oberpfalz.

30-jährige Städtepartnerschaft in Königstein in Sachsen

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Auf Einladung unserer sächsischen Freunde haben wir das 30-jährige Jubiläum unserer Städtefreundschaft vom 1. bis 3. April 2021 in Sachsen gefeiert, die auch unsere Freunde aus dem oberpfälzischen Königstein bereichert haben.

Wir wurden von unseren Freunden mit Sekt, Kaffee und Kuchen ganz herzlich empfangen. Anschließend kamen wir zu einem kleinen Festakt der Stadt Königstein mit Bürgermeister Tobias Kummer in der evangelischen Kirche zusammen. Pfarrer i.R. Günter Hartmann begleitete den Festakt mit einer sehr würdigen Andacht. Danach wurde unsere 30-jährige Freundschaft mit der Eintragung in das goldene Buch der Stadt Königstein in Sachsen bekräftigt. Es war sehr bedauerlich, dass unser Bürgermeister Leonhard Helm aufgrund einer Erkrankung sehr kurzfristig absagen musste. Daher hat er die Vorsitzende, Katja Metz, gebeten ihn als Magistratsmitglied zu vertreten und unser langjähriger, ehemaliger Vorsitzender Lutz Paul hatte an diesem Abend noch einmal die Ehre den Verein zu vertreten.

Das rustikale Abendessen im „Malerwinkel“ mit einer bezaubernden Feuershow und dem wie immer schönen gemeinsamen Singen von Volksliedern, begleitet auf dem Akkordeon von Karin Winterstein, rundeten unseren ersten Tag ab.

Mit dem Bus ging es am frühen Samstag zum Schloss Weesenstein (Perle aus Sachsens Krone) im Müglitztal ca. 20 km von Königstein entfernt. Wir wurden von einem versierten Schloss-Führer durch das sehr attraktive und originelle Schloss geleitet. 1830 erwarb König Anton von Sachsen das Schloss und die Herrschaft Weesenstein. Er verlieh dem Schloss den Rang eines königlichen Schlosses. Berühmtester Weesenstein-Besitzer war sein Neffe, König Johann von Sachsen. Gerne kann online die sehr interessante Geschichte nachgelesen und die Ausstellungen besucht werden. Nach einem Mittagessen gab es die Möglichkeit bei schönstem Sonnenschein durch den herrlichen Schlossgarten zu wandeln.

Auf dem Weg zurück nach Königstein gab es einen Kaffee-Stopp bei der Landbäckerei Schmidt bevor wir bei schönstem Sonnenschein durch das Bielatal wieder im sächsischen Königstein landeten.

Nach einer kurzen Ruhezeit ließen wir den Tag in gemütlicher Runde bei leckerem Essen und süffigen Getränken an der Elbe im „Deck 16“ ausklingen.

Am 3. Oktober 2021 trafen wir uns an der „Einheitseiche“ und stießen mit einem Glas Sekt auf unsere Einheit an und sangen gemeinsam die deutsche Hymne.

Eine gute Ernte gab allen Königsteinerinnen und Königsteinern aus nah und fern, die Gelegenheit das Erntedankfest in der Kirche St. Marien mit allen Sinnen zu genießen. Nach einem kleinen Kaffee-Schmaus in der Kirche gab es die Gelegenheit zu einer kleinen Stadtführung oder einem Besuch der Festungsanlage auf dem Königstein, die immer wieder einen Besuch wert ist.

Der „Amtshof“ in Königstein hat uns am Sonntag sehr gut bewirtet. In sehr launiger und fröhlicher Runde haben Rosi und Lutz Paul, Katja und Hans-Jürgen Metz, Sabine Wieland, Mariechen Werner, Ursula und Dieter Steyer, Sieglinde und Ivo Vendolsky mit den Königsteiner Freunden den letzten Abend genossen.

Enthüllung "Baum der Partnerschaften" vor dem Rathaus 

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Gelebte Städtepartnerschaft in Königstein ist inzwischen so selbstverständlich geworden, dass es an der Zeit war diese auch wieder sichtbar zu machen.

Der Freundeskreis der Städte Königstein bekam zu Beginn seiner Freundschaft im Jahr 1994 einen Wegweiser, den der damalige Bürgermeister aus Königstein in der Oberpfalz, Hans Koch, für jede der drei Königsteins gebaut hatte.  Im Laufe der Jahrzehnte fristet der Wegweiser ein mehr oder weniger einsames Leben in der Georg-Pingler-Anlage wurde baufällig und musste erneuert werden.

Die Verwaltung in Person von Gerd Böhmig sprach Stadträtin Katja Metz an, die Mitglied des Freundeskreises Königstein im Taunus ist,  um eine Lösung mit dem Verein zu finden. Bei diesem „Brainstorming“ kamen beide zu dem Ergebnis, dass es an der Zeit ist auch die anderen Städtepartnerschaften in dieser Weise zu würdigen.

Die Vorsitzenden der Partnerschaftsvereine von Le Mêle-sur-Sarthe

(Walter Krimmel), Le Cannet (Wolfgang Riedel) und Kórnik

(Achim Drescher) waren sofort von der Idee  des „Baums der Partnerschaften“ begeistert. Einig waren sich auch alle, dass der Platz vor dem Rathaus einen würdigen Rahmen für diesen besonderen Baum bietet. Lutz Paul, der Vorsitzende des Freundeskreises der Städte Königstein und die ehemalige Vorsitzende Evelina Ebeling sind  mit dem Umzug „ihres“ Wegweisers einverstanden und freuen sich, dass nunmehr die gelebten Städtepartnerschaften in Königstein sichtbar geworden sind. Alle Vereine beteiligen sich an den Kosten mit jeweils 500 €.